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Human Behavior Programme

In Deutschland werden noch selten aber immer mehr Behavior-Based-Safety-Programme bekannt. Amerikanische Beratungsunternehmen bzw. deren europäische Ableger führen BBS-Seminare durch. Selbst die BAuA in Dortmund ist zur "Werbeagentur" einer dieser BBS-Seminare anbietenden Firmen geworden. Diese Programme beruhen fast durchweg auf den Erkenntnissen und der Beratungsarbeit des amerikanischen Sicherheitspsychologen Scott Geller, des Gurus der amerikanischen Sicherheitspsychologen- und BBS-Scene. Diese Programme sind in ihrer Übertragung in deutsche Trainingskonzepte bisher nur selten in gelungener Weise auf die hier verbreitete Sicherheitskultur angepaßt. In ihnen ist fast durchgängig noch erkennbar, dass sich die Inhalte an Mitarbeiter und Führungskräfte wenden, die on-the-job angelernt werden (in den USA beträgt derzeit nach Angaben der WHO der Anteil der sozialen Analphabeten 28% der arbeitenden Bevölkerung). Die amerikanische Führungskultur schlägt sich in den hier präsentierten Inhalten der BBS-Programme nieder. Wer sich auf solche Trainingsprogramme einläßt, prüfe deshalb vorher, ob es sich um akzeptable, der deutschen Unternehmenskultur angepaßte Inhalte handelt.

Auf deutsche Sicherheitskultur angepaßte, praxiserprobte Trainings müssen sie nicht verzichten. Die nachfolgenden BBS-Programme/-Bausteine wurden mit Erfolg in einigen Unternehmen eingeführt.

  • RAN - Risiken ansprechen - Gekonnt Intervenieren bei unsicheren Handlungen
  • BUKSI - Beinahe-Unfälle und kritische Situationen - Meldeprogramm
  • JSA-Check (Tätigkeitsbeobachtung, Job-Observation-Programm)
  • Auditierende Begehungspraxis / Kurzaudits vor Ort / Anlagenaudits
  • Risikokompetenz im Betriebsalltag (Sicherheitsbewußtseinsförderung)
  • Schonender Umgang mit Betriebsmitteln - Verluste verhindern
  • Sicherheit im Außendienst